Großbrand in Neu-Isenburger Gewerbegebiet Süd

09.03.2020
Im Neu-Isenburger Gewerbegebiet Süd ist heute Morgen gegen 5.45 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in der Lagerhalle einer Schreinerei ein Feuer ausgebrochen. Die etwa 600 m² große Halle brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Ein Übergreifen der Flammen auf eine direkt benachbarte Halle einer Autowerkstatt, in der unter anderem einige Oldtimer abgestellt sind, konnte verhindert werden. Das Feuer war um 8.20 Uhr gelöscht, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Insgesamt sechs Menschen aus dem Umfeld des Brandobjekts wurden vor Ort vom Rettungsdienst untersucht, ob sie möglicherweise zu viel Brandrauch eingeatmet haben - ins Krankenhaus musste niemand.

Das Dach der Halle ist nahezu vollständig eingestürzt. Mit Hilfe eines Baggers wurden die einsturzgefährdeten Reste des Hallendachs abgerissen.

Um sicherzustellen, das ein direkt an dem Brandobjekt angebautes Einfamilienhaus nicht von dem Brand erfasst wird, wurde zwischenzeitlich im Übergang ein Teil der Dachhaut geöffnet. Die vier Bewohner des Hauses kamen vorübergehend in einem Hotel unter.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden am Morgen im Stadtgebiet Schadstoffmessungen durchgeführt. Es ergaben sich hierbei keine Hinweise auf eine Gefahr für die Bevölkerung.

Nach vorläufigen Schätzungen liegt der entstandene Schaden im hohen sechsstelligen Bereich. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis zum Mittag, im Laufe des Tages galt es nochmals wiederaufflammende Glutnester nachzulöschen. Im Einsatz waren rund 160 Feuerwehrleute aus Neu-Isenburg, Dreieich, Dietzenbach, Heusenstamm, Rödermark, Hainburg und Offenbach, sowie zahlreiche Helfer des Rettungsdienstes und Einsatzkräfte der Polizei.

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