Verpuffung im Heizungskeller – Feuerwehr übt Ernstfall in Abbruchhaus im Fichtenweg

08.12.2018
Nach der Verpuffung im Keller des Zweifamilienhauses ist an gleich zwei unterschiedlichen Stellen Feuer ausgebrochen. Von den beiden Handwerkern der Heizungsfirma fehlt jede Spur. Dichter Qualm im Treppenhaus versperrt einer Mieterin im 1. Obergeschoss den Fluchtweg ins rettende Freie.

Das Übungsszenario im Fichtenweg verlangte den insgesamt 18 ehrenamtlichen Teilnehmern einiges an Kondition und Routine, aber auch Geschick und Kreativität ab: Zumal es zwei Übungsdurchgänge gab und somit jeweils nur neun Feuerwehrleute für die Menschenrettung der drei Personen und zur Brandbekämpfung zur Verfügung standen.

So war dank des Einsatzes von speziellem Übungsnebel die Sicht im Keller sehr eingeschränkt. Die Tatsache, dass zeitgleich zu Menschenrettung und Brandbekämpfung im Keller, eine Frau mit einer Steckleiter aus dem 1. Obergeschoss gerettet werden musste, stellte taktisch eine große Herausforderung an die Teilnehmer.

Die Szenarien konnten dennoch professionell und souverän abgearbeitet werden. Die Mitwirkenden lobten im Anschluss vor allem die Organisation unter sehr realitätsnahen Bedingungen. Auch die Organisatoren der Übung, Philipp Tsangos, Thomas Kick, Tanja Büttner-Gottschalk, Lars Gottschalk und Thomas Stribrny waren mit dem Ablauf sehr zufrieden.

Für die Möglichkeit diese sehr realitätsnahe Übung durchführen zu können, möchten wir uns ganz herzlich bei Familie Jäger bedanken, die das Zweifamilienhaus vor dem Abriss bereits der Polizei und nun abschließend auch der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung gestellt hat.

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