Tag der offenen Tür

Der diesährige Tag der offenen Tür von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Sankt-Florian-Straße kam bei den Besuchern sehr gut an. Rund 3000 Menschen aus der Umgebung waren gekommen, um sich aus erster Hand über die Arbeit der Hilfsorganisationen zu informieren. Erstmals konnten die Besucher auch selbst aktiv werden und an verschiedenen Stationen selbst ausprobieren, welch breites Spektrum die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer umfasst.  So konnte man in speziell entwickelten kurzen „Unterrichtseinheiten“ einen Eindruck über das vielfältige Spektrum der theoretischen Ausbildung bei der Feuerwehr bekommen. Erklärt wurde beispielsweise, wie die Helfer bei einem technischen Hilfeleistungseinsatz nach Verkehrsunfällen vorgehen, was bei einem Gefahrguteinsatz für Handgriffe sitzen müssen oder auch welche Kenntnisse aus dem Bereich der Baukunde den Einsatzkräften vermittelt werden.

Außerdem konnte man auch das technische Gerät der Feuerwehr einmal selbst in die Hand nehmen und unter der Anleitung erfahrener Feuerwehrleute an verschiedenen Stationen sein ganz persönliches Feuerwehrkönnen unter Beweis stellen. Der Bereich „Atemschutz“ wurde beispielsweise anhand eines kurzen Filmes illustriert, anschließend wurde ein Raum mit Kunstnebel verqualmt, um den Besuchern einen Eindruck von der Situation zu vermitteln, mit der Feuerwehrleute im Brandeinsatz häufig konfrontiert sind. Die Teilnehmer im Rahmen der Mitmachaktionen bekamen ihr Engagement mit einem ganz besonderen Erlebnis belohnt: In mehr als 30 Metern Höhe konnten die „Tagesfeuerwehrleute“ im Korb des Teleskopmasts bzw. der Drehleiter der Feuerwehr ihren Blick über die Dächer von Neu-Isenburg schweifen lassen.

Kinder und Jugendliche informierten sich in großer Zahl über die Möglichkeiten, bei der Neu-Isenburger Jugendfeuerwehr mitzuwirken. Die Jugendfeuerwehr ihrerseits, präsentierte ihr Können bei einem Brandeinsatz: Eine brennende Gartenhütte wurde mit drei Löschrohren vom Feuerwehrnachwuchs professionell abgelöscht. Aber auch sonst gab es beim diesjährigen Tag der offenen Tür bei den Neu-Isenburger Hilfsorganisationen wieder Action für die Kids: Hoch hinaus ging es auf der Kletterwand beim THW oder beim „Kistenstapeln“ bei der Feuerwehr. Auch die Dino-Eisenbahn drehte den Tag über wieder ihre Runden. Außerdem standen Bobbycar-Rennen und Kinderschminken auf dem Programm.

Darüber hinaus gab es außerdem wieder zahlreiche Vorführungen von FFNI, THW und DRK geben. Vom Klassiker, der „Fettexplosion“, über die Schauübungen der Jugendgruppen und der Grundausbildungsgruppe der Feuerwehr mit dem Themenschwerpunkt „Tragbare Leitern“, bis hin zur Vorführung des Bergungszuges des THWs.

Abgerundet wurde das prallgefüllte Programm durch eine „Modenschau“ mit alltäglichen und außergewöhnlichen Uniformen der Hilfsorganisationen und mit einer großen Fahrzeug- und Geräteausstellung.

An verschiedenen Informationsständen konnte man überdies Neuigkeiten, z.B. aus dem Bereich des häuslichen Brandschutzes erfahren oder sich über die Möglichkeiten einer Mitgliedschaft in einer der Hilfsorganisationen erkundigen.

In einem Vortrag unter dem Titel „Feuerwehr im Wandel der Zeit“ berichtete der ehemalige langjährige Neu-Isenburger Stadtbrandinspektor Karlheinz Müller über die Geschichte der Isenburger Brandschützer und über außergewöhnliche Einsätze – angereichert mit teils historischem Bildmaterial aus dem Archiv der Feuerwehr.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem die Erweiterungsbauten am Feuerwehrhaus eingeweiht.

Natürlich hatte der Tag der offenen Tür auch kulinarisch wieder allerhand zu bieten: Zu günstigen Preisen wurden die rund 3000 Besucher auf vielfältigste Weise versorgt.

Möchtest du die Nachricht auf anderen Webseiten verlinken, dann nutze bitte die folgende URL: http://bit.ly/lJ7rBV