Feuerwehr während Sturmtief "Fabienne" in der Nachbarschaft im Einsatz

26.09.2018
Der Deutsche Wetterdienst hatte es ja bereits angekündigt, dass am Sonntagnachmittag mit heftigen Sturm- und Orkanböen zu rechnen ist. Als sich dann der Himmel am Nachmittag verdunkelte und heftiger Regen und Sturm einsetzte, war schon das Schlimmste zu befürchten. Erstaunlicherweise kam es im Stadtgebiet von Neu-Isenburg und den Stadtteilen Gravenbruch und Zeppelinheim zu keinen Schadensereignissen, die den Einsatz der Feuerwehr erforderlich gemacht hätten.

Dennoch wurden die Feuerwehren der Stadt Neu-Isenburg gefordert. Um 17.25 Uhr erfolgte die Anforderung einer Löschgruppe und eines Hubrettungsgerätes nach Langen. Die Nachbarkommune hatte es besonders heftig erwischt, die entstandenen Schäden waren nicht mit den eigenen Kräften zu bewältigen. Gemeinsam mit Einsatzkräften aus Langen, Dreieich, Heusenstamm, Egelsbach und Rodgau wurde begonnen, das entstandene Chaos zu beseitigen. Ein Ausmaß der "Katastrophe" war in vielen Bereichen noch gar nicht abzusehen. Die Aufräumarbeiten wurden aufgrund der Dunkelheit gegen 23.00 Uhr abgebrochen und am darauffolgenden Montag fortgesetzt. Auch hier war der Teleskopmast von 09:00 bis 18:00 Uhr eingesetzt, um abgedeckte Dächer zu sichern, angeschlagene Bäume zu zerkleinern und abgebrochene Äste zu bergen.

Die Feuerwehr Zeppelinheim wurde am Sonntag gegen 18.00 Uhr zur Unterstützung in den Landkreis Groß-Gerau alarmiert. Gemeinsam mit weiteren Einheiten aus dem Kreis Offenbach machten sich die Kräfte mit dem HLF 20 auf den Weg nach Nauheim. Auch hier hatte das Unwetter heftig gewütet und schwere Schäden angerichtet. Die Zeppelinheimer Kräfte waren dort bis gegen 01.00 Uhr im Einsatz.

Da im Kreis Offenbach alle Feuerwehren im Einsatz waren, entweder auf dem eigenen Gebiet, innerhalb des Kreises oder auch in den umliegenden Landkreisen (Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg, Aschaffenburg) und auch nahezu alle Drehleitern und andere Hubrettungsfahrzeuge der Feuerwehren ebenfalls im Einsatz waren, wurde auf der Feuerwache Neu-Isenburg eine Bereitschaft eingerichtet, um für andere Notfälle in Neu-Isenburg und den anderen Städten und Gemeinden parat zu stehen. Glücklicherweise war hier kein weiterer Einsatz erforderlich.

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