Fahrt nach Frankreich zu unserer Partnerfeuerwehr

Panorama Bild Andrézieux-Bouthéon

Nachdem wir im Mai zum ersten Mal Gäste aus Frankreich begrüßen durften, stand nun im September 2009 die Fahrt nach Andrézieux an. Der Besuch aus der Partnerstadt war allen noch in bester Erinnerung, weshalb wir uns auch sehr auf die Fahrt nach Frankreich gefreut haben. Ein Wehmutstropfen war leider, dass einige der ursprünglich geplanten Mitfahrer aus verschiedenen wichtigen Gründen nicht teilnehmen konnten. Doch dies hat unsere Laune in keinster Weise gemindert.

Wir fuhren am Freitag um 06.00 Uhr in Richtung Andrézieux los. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir unser Ziel. Der Empfang vor Ort war erwartungsgemäß sehr herzlich. Nach Kaffee und Kuchen gingen wir in Ausgehuniform mit Schirmmütze  zur offiziellen Begrüßung ins Rathaus. Dort begrüßte uns der Bürgermeister Jean Claude mit seiner Delegation freundlich. Auch unser ehemaliger Bürgermeister Oliver Quilling war anwesend. Nach der offiziellen Ansprache und dem Austausch der Gastgeschenke  verbrachten wir den Abend gemeinsam mit unseren französischen Freunden in deren Feuerwache bei Pizza, selbstgebackener „Quiche“ und Wein.

Für Interessierte, und das waren wir alle, bestand die Möglichkeit am Samstag zuerst einer technischen Hilfeleistungsübung „Verkehrsunfall“ beizuwohnen. Diese wurde gerade im Rahmen der Standortausbildung durchgeführt. Danach begann der offizielle Teil des Programms. Wir fuhren zur Ausstellung des gerade stattfindenden französischen Feuerwehrtags nach St. Etienne. Dort war es sehr verblüffend die Vereinigung zwischen französischer Tradition und deren Adaption an die immer mehr in den Vordergrund rückende europäische Normung auch im Bereich der Feuerwehrtechnik zu begutachten. Von den Eindrücken begleitet flanierten wir noch einige Zeit in der Innenstadt von St. Etienne. Danach kehrten wir nach Andrézieux zurück, wo wir den Abend gemeinsam beim Grillen in der Feuerwehrwache verbrachten.

Am Sonntag besuchten wir im Rahmen eines Ganztagesausfluges die schöne Stadt Le Puy. Sie stellt in der Region mit ihrer großen Madonnenfigur und dem Jacobsweg eine der Hauptattraktionen dar. Wir fanden heraus, dass man die Madonna von innen erklimmen kann, was wir auch umgehend taten. Unsere Vorahnung bestätigte sich, denn oben angekommen wurden wir mit einem tollen Ausblick auf das Umland von LePuy (s. Panoramabild) belohnt. Am letzten Abend unseres Besuchs waren wir in einem gediegenen örtlichen Lokal zu Gast, in welchem wir Spezialitäten der Gegend und andere französische Köstlichkeiten speisen konnten.

Nach den ereignisreichen und schönen Tagen mussten wir leider schon wieder am Montag nach Hause fahren. Die familiären und schönen Tage werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Und so freuen wir uns schon wieder auf das nächste Mal, wenn wir unsere Freunde in Neu-Isenburg begrüßen dürfen!

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