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609 Einsätze im Jahr 2023 - neun Einsätze in der Neujahrsnacht

01.01.2024

Im Jahr 2023 mussten die Feuerwehren der Stadt Neu-Isenburg zu insgesamt 609 Einsätzen ausrücken. Auch in der Nacht von Silvester zu Neujahr mussten die ehrenamtlichen Helfer ran: Neun Einsätze für die FFNI. Das Jahr 2023 brachte eine etwas niedrigere Zahl an Einsätzen wie das Vorjahr (2022: 622).

Sechs Einsatzkräfte hatten sich Silvester im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit von 18 bis 3 Uhr zu einer Bereitschaft im Feuerwehrhaus eingefunden. Gemeinsam mit den beiden diensthabenden Kollegen in der Feuerwache in der Sankt-Florian-Straße, zwei Feuerwehrleuten, die bei einem Brandsicherheitsdienst beim Silvesterball in der Hugenottenhalle im Einsatz waren und zahlreichen weiteren ehrenamtlichen Helfern sorgten sie dafür, dass die Neu-Isenburger*innen einen feuersicheren Jahreswechsel erleben konnten.

Den letzten Einsatz im Jahr 2023 gab es allerdings schon am Abend des 2. Weihnachtsfeiertags. In einer Wohnung in der Freiherr-vom-Stein-Straße waren Speisen angebrannt, was zur Auslösung eines Rauchwarnmelders führte. Der Bereich wurde kontrolliert, ein Feuer war glücklicherweise nicht ausgebrochen.

Der erste Einsatz im Jahr 2024 führte die „Informations- und Kommunikationsgruppe“ der Neu-Isenburger Feuerwehr um 0.01 Uhr nach Dreieich-Sprendlingen. Dort war ein größeres Feuer gemeldet worden, weshalb die Unterstützung aus der Nachbarschaft angefordert wurde. Allerdings war dann doch kein Einsatz erforderlich, noch auf dem Weg zur Einsatzstelle wurden die Helfer aus Neu-Isenburg wieder abbestellt.

Viele Kleinbrände

In den darauffolgenden Stunden galt es zwischen 00.47 Uhr und 02.55 Uhr noch in der Frankfurter Straße, der Herzogstraße, der Bahnhofstraße und der Christian-Stock-Straße in der Kernstadt, sowie am Dreiherrnsteinplatz und „Am Forsthaus Gravenbruch“ im gleichnamigen Stadtteil brennendes Gerümpel, diverse Müllbehälter und einen Kleinbrand auf einem Flachdach zu löschen.

Ein zwischenzeitlich als Dachstuhlbrand gemeldetes Feuer in der Friedensallee stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus. Rund 20 Helfer waren mit fünf Fahrzeugen hierhin ausgerückt.

Abschließend wurde die Feuerwehr um 03.54 Uhr zum letzten Einsatz der diesjährigen Neujahrsnacht gerufen: „Brennt Busch und Mülltonne“ lautete der Auftrag am Buchenbusch, der in einer knappen halben Stunde von den rund zehn Einsatzkräften mit drei Fahrzeugen abgearbeitet war.

Keine Angriffe gegen Helfer

Einsatzleiter Olaf Columbus zog in jeder Hinsicht ein positives Resümee der Silvesternacht: "Davon, dass wir als Einsatzkräfte wie andernorts Anfeindungen oder gar Angriffen ausgesetzt waren, kann keine Rede sein. An allen von uns angefahrenen Einsatzstellen wurde wir herzlich und freundlich empfangen."

Als Tipp und Bitte für die nächsten Silvesternächte wollen wir den Neu-Isenburger*innen noch etwas zurufen: Die Zahl an teilautomatischen Feuerwerksbatterien hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Schön anzusehen und in der Regel sicher zu handhaben gibt es ein kleines Manko: Nach Ende des "Batterieprogramms" stehen die Reste dieser Feuerwerkskörper oft noch in Flammen. "Zahlreiche brennende Batterien mussten im Vorbeifahren von uns nachgelöscht werden", sagt Einsatzleiter Columbus. Eine Möglichkeit wäre, hier beispielsweise mit Wasser aus einer Gießkanne im Anschluss an das Jahreswechsel-Spektakel den glimmenden Resten den Garaus zu machen.

Statistiken der Einsätze in 2023