Fachbereich 37

Nach dem hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz (HBKG) obliegt es maßgeblich den Städten und Gemeinden in Hessen den Brandschutz sicherzustellen. Hierzu gehört als Basis die Feststellung des Gefährdungspotentials einer Stadt und die dadurch erforderliche Ausrüstung der zuständigen Feuerwehr. Das Ergebnis wird in Form eines "Bedarfs- und Entwicklungsplans" festgeschrieben. Er ist für die Gemeinden verbindlich. 

Für Neu-Isenburg resultiert daraus ein großes Aufgabenspektrum. Die hierfür notwendigen Geräte und Fahrzeuge erfordern entsprechende Wartungs- und Reparaturarbeiten. In den meisten Freiwilligen Feuerwehren wird dies überlicherweise von freiwilligem Personal neben ihrer normalen beruflichen Tätigkeit für eine geringe Aufwandsentschädigung durchgeführt. Das ist in dieser Form in Neu-Isenburg nicht mehr zu bewerkstelligen.

Ein weiterer Grund ist die Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der Feuerwehr. So können die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen gerade bei den vielen kleineren Einsätzen, die tagsüber anfallen, entlastet werden. Mit dem dadurch in der Wache vorhandenem Personal stehen in der Regel ausreichend Kräfte für den Ersteinsatz und damit für die Einhaltung der gesetzlichen Hilfsfrist bereit. Weiterhin müssen die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen dann bei kleinen Einsätzen ihren Arbeitsplatz nicht verlassen.

Daher gibt es in der Stadt Neu-Isenburg den "Fachbereich 37 - Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz" mit insgesamt sechzehn Beschäftigten. Davon sind vier Mitarbeiter in der Verwaltung und zwölf im Bereich des Einsatzdienstes, der Ausbildung, Gerätewartung und anderen technischen Aufgaben beschäftigt.

Die Übersicht über die einzelnen Aufgaben und die Mitarbeiter wird gerade überarbeitet.