Ausbildung "Absturzsicherung"

Im Vordergrund der Absturzsicherung im Rahmen der Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehren steht die präventive Sicherung gegen Abstürze aus großen Höhen.

Absturzsicherung wird deshalb immer dann angewendet, wenn sich die Einsatzkräfte in Bereiche begeben, die eine Gefahr des Abstürzens mit sich bringen.

Einsatzszenarien sind dabei vielfältig und ziehen sich fast durch das gesamte Einsatzspektrum der Freiwilligen Feuerwehren.

Beispiele sind die Sicherung bei Brandeinsätzen auf Dächern bei Kamin- oder Dachstuhlbränden, bei Hilfeleistungseinsätzen nach Sturmschäden oder die Rettung von Tieren.

Hilfsmittel für das Halten von Einsatzkräften, ferner auch Auffangen von Einsatzkräften, gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg in Form von Feuerwehr-Sicherheitsgurten in Verbindung mit Feuerwehrleinen.

Diese beiden Hilfsmittel werden in der Regel bei jeder Brandbekämpfung mitgenommen und stehen dem Feuerwehrmann zur Verfügung, um sich entweder auf einem Dach zu sichern, oder sich bei Gefahr (bspw. bei einer Durchzündung) selbst zu retten, indem er sich über ein Fenster, Dach oder Balkon abseilt.

Weiterhin stehen der Feuerwehr Neu-Isenburg zwei  Absturzsicherungs-Rucksäcke zur Verfügung, welche Material enthalten, um eine professionelle Sicherung zu gewährleisten. Diese enthalten unter anderem: Auffanggurte, Bandschlingen, Karabinerhaken, Kernmantel-Dynamikseile und Kletterhelme.

Absturzsicherung ist aber nicht gleichbedeutend mit Höhenrettung, denn Rettungen und Arbeiten die in freier Höhe und frei hängend im Seil durchgeführt werden, müssen von Höhenrettungsspezialisten ausgeführt werden. Eine Höhenrettungsgruppe findet man bei vielen Berufsfeuerwehren.

© Bastian Anthes