Rettungsschlauch

Der Rettungsschlauch ist ein Rettungsmittel für Personen in größerer Anzahl. Er kommt vorrangig dann zum Einsatz, wenn viele Personen aus höher gelegenen (bis zu 30 Meter) Geschossen gerettet werden müssen und die Nutzung des Treppenhauses gar nicht, oder nicht schnell genug möglich ist.

Im günstigsten Fall können so bis zu 5 Personen pro Minute durch den Rettungsschlauch nach unten gebracht werden. Das Gerät ist auf dem Teleskopmastes verladen und von diesem auch in Stellung gebracht.

Die Industrie stellt für Gebäude auch festinstallierte Varianten als Rettungsweg zur Verfügung, die an einem Fluchtausgang leicht in Stellung gebracht und genutzt werden können.

 

Allgemeine Informationen zur Notfallrutsche (Rettungsschlauch)

  • Die Rutsche muss nach 15 Jahren ausgemustert werden.
  • Nach jeder Nutzung ist eine Sichtprüfung durchzuführen.
  • Einmal pro Jahr ist eine erweiterte Prüfung durchzuführen.
  • In jedem 3. Jahr muss der Hersteller eine Prüfung vornehmen.
  • Rettungshöhe ca. 30 m

 

Dinge, die beim Rutschen beachtet werden müssen:

  • Schuhe ausziehen (Gummisohlen können sehr stark bremsen)
  • Gegenstände wie Schlüssel, Messer, Kugelschreiber usw. ablegen
  • Keine Taschen, Rucksäcke oder dicke Jacken mitnehmen
  • Es muss am Eingang und am Ausgang der Notrutsche Bedienpersonal zur Verfügung stehen, um beim Ein- und Aussteigen zu helfen.
  • Der Schlauch muss immer gesichert werden (besonders bei starkem Wind)

 

Personen, die von der Nutzung ausgeschlossen werden sollten:

  • Babys und Kleinkinder unter 6 Jahren (Körpergewicht mind. 30 kg)
  • alte und gebrechliche Personen
  • behinderte Menschen und schwer Kranke
  • sehr beleibte Personen (Körpergewicht mehr als 120 kg)