Kleinkind sperrt Mutter auf Balkon aus / brennender Papierkorb löst Großalarm aus / insgesamt sieben Einsätze am Wochenende

23.10.2017
Um 13.29 Uhr wurde die FFNI am Sonntag in ein Wohnhochhaus im Schönbornring im Neu-Isenburger Stadtteil Gravenbruch gerufen. Ein Kleinkind hatte seine Mutter versehentlich auf dem Balkon ausgesperrt. In der vergangenen Nacht sorgte dann nur ein paar Häuser weiter ein brennender Papierkorb für große Aufregung. Außerdem beschäftigten fünf weitere Einsätze die Helfer am Wochenende.

Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte am Mittag, dass die Frau in dem Haus im Schönbornring im ersten Obergeschoss auf ihrem Balkon festsaß und nicht mehr in ihre Wohnung zurückgelangen konnte. Der Mann rief die Feuerwehr, fünf Einsatzkräfte machten sich mit einem Fahrzeug umgehend auf den Weg. Tatsächlich hatte das etwa zwei bis drei Jahre alte Kind den Griff der Balkontür nach unten gezogen, als sich die Mutter nach draußen begeben hatte. Die Tür ließ sich von außen nicht mehr öffnen, allerdings war ein Fenster, das ebenfalls über den Balkon erreichbar war „gekippt“. Über eine so genannte Steckleiter gelangten die Einsatzkräfte erst auf den Balkon. Von dort aus konnten sie dann das Fenster öffnen, um in die Wohnung einzusteigen. Die Mutter und das von den Geschehnissen sehr aufgeregte Kind konnten wohlauf wiedervereint werden. Der Einsatz war nach etwa 45 Minuten beendet.

„Feuer in Wohnhaus – Menschenleben in Gefahr“ lautete die Meldung um 2.43 Uhr in der vergangenen Nacht. Ebenfalls im Gravenbrucher Schönbornring, nur zwei Häuser weiter, meldete ein Anrufer Rauch im Gebäude. Zwei ältere Leute wurden noch vermisst. Beim Eintreffen der ersten Helfer wenige Minuten später stellte sich heraus, dass lediglich der Inhalt eines Mülleimers in der Küche einer Wohnung aus unklarer Ursache in Flammen aufgegangen war. Auch hier war ein Nachbar schnell zur Stelle und unterstützte den Inhaber der Wohnung beim Löschen. Der leicht angeschmolzene Papierkorb wurde anschließend ins Freie gebracht und auch eine Belüftung des verrauchten Bereichs war durch Öffnen von Türen und Fenstern bei der Ankunft der Feuerwehr bereits eingeleitet worden. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 28 Feuerwehrleute und sechs Fahrzeuge. Um 3.15 Uhr waren die Tätigkeiten bereits wieder beendet.

Bereits am Samstag war die Feuerwehr gegen halb 12 im Lärchenweg im Einsatz. Ein Anwohner meldete einen brennenden Fernseher. Die Überprüfung ergab jedoch, dass der Fernseher nicht brannte.

Am Samstagabend um 23.09 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Wasserrohrbruch in eine Tiefgarage in der Frankfurter Straße gerufen. Allerdings war die ausgelaufene Menge Wasser so gering, dass die Feuerwehr nicht tätig wurde.

Wenige Stunden später, um 1.26 Uhr, lautete die Meldung „Absicherung des Rettungsdienstes“ bei einem Einsatz auf der Autobahn 3 am Offenbacher Kreuz. Wie sich vor Ort herausstellte, war die Hilfe der Feuerwehr jedoch nicht erforderlich.

Schließlich waren die Einsatzkräfte dann noch am Sonntagmorgen, um 7.55 Uhr und um 8.27 Uhr im Wald parallel zum Gravenbruchring gefragt. Eine größere Menge brennendes Papier wurde von sechs Helfern, die mit einem Tanklöschfahrzeug angerückt waren, abgelöscht. Bei dem zweiten Einsatz, nur wenige Minuten später in unmittelbarer Nähe, mussten dann noch brennende Zeitungen in einem Bachbett gelöscht werden. Im gleichen Bereich hatte es bereits eine Woche zuvor gebrannt. Am 15. Oktober konnten damals brennende Akten mit einem Kleinlöschgerät unschädlich gemacht werden.

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