Hohe Temperaturen und Trockenheit: Gestiegene Waldbrandgefahr auch rund um Neu-Isenburg

20.06.2017
Bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen kann ein kleiner Fehler eine verheerende Wirkung entfalten. In der Tat ist der überwiegende Teil von Waldbränden auf fahrlässiges Verhalten von Spaziergängern und Waldbesuchern zurückzuführen.

Von der Feuerwehr Neu-Isenburg bekommen Sie hier ein paar Tipps & Bitten zum richtigen Verhalten im Wald: Mehr Infos zur derzeitigen Waldbrandgefahrensituation in Deutschland gibt es auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes:  www.dwd.de/waldbrand.

Offenes Feuer im Wald ist nicht erlaubt– dazu gehören auch Grillfeuer. Außerdem darf im Wald nicht geraucht werden. Wenn man mit dem Auto auf einer Landstraße unterwegs ist, die durch ein Waldstück führt (zum Beispiel die Landesstraße 3117 Richtung Heusenstamm oder die B 44 von und nach Zeppelinheim) sollte man auf keinen Fall brennende Zigarettenstummel aus dem Auto werfen. Jeder kleine Funke ist in der Lage, einen Wald- oder Flächenbrand auszulösen.

Selbst im Bereich von Wald und Wiesen arglos weggeworfene Flaschen sind ein Problem. Durch starke Sonneneinstrahlung besteht die Gefahr des „Brennglaseffekts“.

Außerdem bittet die Feuerwehr Neu-Isenburg darauf zu achten, die Zufahrten zu den Waldgebieten freizuhalten. Auch Park- und Halteverbote in diesen Bereichen bitte beachten!

Beim Abstellen des Autos sollte man außerdem darauf achten, den Wagen nicht auf einer trockenen Grasfläche oder einem anderem trockenen Bodenbewuchs zu parken. Ein eingebauter Katalysator kann sehr heiß werden – Temperaturen bis zu 1800 Grad sind möglich. Da besteht die Gefahr, dass der eigene PKW schnell in Flammen aufgeht.

Beobachtet man als Spaziergänger selbst Rauchentwicklungen und Brände im Wald immer sofort den Feuerwehrnotruf 112 wählen und das Feuer melden. Anschließend ist es sehr hilfreich, wenn die meldende Person für die Feuerwehr an der Einfahrt im Wald wartet, um die Rettungskräfte zur entsprechenden Örtlichkeit einzuweisen. Hierzu ist es auch hilfreich, beim Notruf die eigene Rückrufnummer zu hinterlassen. Zur besseren Orientierung in den Waldgebieten sind an einigen Zugängen Hinweisschilder mit den so genannten Forstrettungspunkten vorhanden. Anhand dieser Forstrettungspunkte lässt sich der Standort sehr genau ermitteln:
http://www.hessen-forst.de/service-rettungskette-1291.html

Sollte man selbst Zeuge eines entstehenden Waldbrandes werden, kann man Löschversuche unternehmen, solange man sich selbst nicht in Gefahr bringt. In jedem Fall muss auch nach einem vermeintlich erfolgreichen Ablöschen die Feuerwehr zur Kontrolle gerufen werden.

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