Hitzeschutzanzug

Im Standard-Brandeinsatz trägt jeder Feuerwehrangehörige eine Brandschutzbekleidung nach Hupf. Diese besteht aus einem Stoff, der eine direkte Flammeneinwirkung, wie sie beispielsweise bei einem Flashover vorkommen, für ca. 15 Sekunden standhalten kann.

Ist ein Einsatz in einem Gefahrenbereich mit höheren Temperaturen oder einer längeren Aufenthaltsdauer notwendig, schützt man sich zusätzlich mit einem "Hitzeschutzanzug".

 

 

 

 Getragen wird er insbesondere bei Bränden mit brennbaren Flüssigkeiten, wenn dadurch ein Schaumrohreinsatz notwendig wird. Erschwerend wirkt sich hierbei die geringe Wurfweite der herkömmlichen Schaumrohre aus. Der vorgehende Trupp ist dadurch gezwungen, sehr nahe an den Brandherd herangehen zu müssen.  Daher auch die Notwendigkeit zusätzlicher Schutzausrüstung.

 

Auf den beiden Bildern sind verschiedene Ausführungen der Hitzeschutzanzüge zu sehen. Unter ihnen ist immer schwerer Atemschutz (Pressluftatmer) zu tragen.