Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess)

Allgemeine Fahrzeugdaten

Abkürzung

GW-Mess (StrSpTr)

Rufname

Florian Isenburg 1/71

Besatzung

1 : 3

Baujahr

1989

 

Technische Daten (Fahrzeug)

Fahrgestell

Volkswagen Caravan T3 Syncro

Aufbauhersteller

Albert Ziegler (Giengen)

Hubraum

2.095 ccm

Motor

Diesel, 70 kW bzw. 96 PS

Gewicht

2.500  Kg

 

Kurzbeschreibung / Einsatzzweck

Das Land Hessen beschaffte Mitte bis Ende der achtziger Jahre 16 dieser Fahrzeuge, um im Bereich kerntechnischer Anlagen Messungen durchführen lassen zu können. Auch die Entnahme von Bewuchs- oder Bodenproben sowie Luftproben sind möglich. Kommt es zur Katastrophe, wie beispielsweise bei der Explosion des Kernkraftwerkes Tschernobyl, fahren die Fahrzeuge Spielplätze und andere Orte an, um eine Einschätzung der Lage anhand eigener Messwerte durchführen zu können.

Da dies Gott sei Dank nicht alltägliches Geschäft der Feuerwehr ist, kommt das Fahrzeug im Kreisgebiet auch zur Messung von Schadstoffen zum Einsatz. Bei Großbränden kann so der Schadstoffgehalt der Luft gemessen werden. Als Ergebnis kommt es hier meist zur Aussage, dass die Bevölkerung durch den Brandrauch nicht gefährdet war.

Durch Integration des Fahrzeuges im Messkonzept „Starkenburg“, ist der GW-Mess auch im überregionalen Einsatz eingebunden. Hier werden alle Messfahrzeuge Südhessens miteinander koordiniert und es kommt ein vereinheitlichtes Konzept zur Anwendung. Die Firma Merck führt dazu spezielle Ausbildungen im Bereich der Schadstoffmessung durch.

  

 Beladung

  • Stromerzeuger
  • Dosis-Leistungsmessgeräte
  • Kointaminations-Nachweisgeräte
  • Probenahmeutensilien