Frauen in der Feuerwehr Neu-Isenburg

Im Jahr 1984 wurden in die Jugendfeuerwehr Neu-Isenburg erstmals zwei Mädchen aufgenommen. Zwei Jahre später trat die erste Feuerwehrfrau ihren Dienst in der Einsatzabteilung an. Damit war Neu-Isenburg eine der ersten Städte überhaupt, die Frauen in die Feuerwehr aufnahm. Bis heute versehen immer mehr Frauen mit Erfolg ihren Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. Das führte sogar soweit, dass die Umkleidekabine für 8 Damen nicht mehr ausreichte und eine größere geschaffen wurde. Im Jahr 2016 sind 13 Frauen in der FFNI tätig. Sie stellen also rund 12 % der Einsatzabteilung.

Aufgrund der körperlichen Konstitution sind heute immer noch sehr viele, gerade ältere, Feuerwehrmänner der Meinung, Frauen gehören nicht in die Feuerwehr. So wie das auch in anderen Bereichen der Gesellschaft oftmals zu hören ist.

Generell ist es aber so, dass es auch entsprechende "Größen" in der Männerwelt gibt, die von der Konstitution her gewissen Tätigkeiten gegenüber sehr verhalten sind. Es kommt also nicht auf die "Konstitution" an, sondern darauf, welche Tätigkeiten auszuführen sind. Und unsere jahrelangen Erfahrungen in  Neu-Isenburg haben gezeigt, dass Frauen in der Feuerwehr sehr gut einsetzbar sind. Und das auch in körperlich sehr anstrengenden Tätigkeiten wie beispielsweise beim Tragen eines Chemieschutzanzuges unter Atemschutz.

Liebe Damen aus Neu-Isenburg, scheuen Sie sich also nicht davor, den Eintritt in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Neu-Isenburg in Erwägung zu ziehen. Für ein persönliches Gespräch steht Ihnen unsere Wehrführung gerne zur Verfügung. So wie natürlich jedes andere Mitglied unserer Feuerwehr auch.

Der Deutsche Feuerwehrverband unterstützt die Feuerwehrfrauen durch verschiedene Aktionen. Hierüber können Sie sich auf der folgenden Seite informieren: www.netzwerk-feuerwehrfrauen.com