Unsere Feuerwehr - Von Bürgern für Bürger!

Das Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz des Landes Hessen (HBKG) schreibt den Städten und Gemeinden vor, öffentliche Feuerwehren für den örtlichen Brandschutz zu bilden.

Erst ab 100.000 Einwohnern ist es Pflicht, eine Berufsfeuerwehr aufzustellen. In Städten mit weniger Einwohnern, so auch in Neu-Isenburg, wird der Brandschutz von Freiwilligen Feuerwehren gewährleistet.

In Neu-Isenburg besteht eine Freiwillige Feuerwehr, die sich aus zwei Stadtteilfeuerwehren zusammensetzt. Eine in der Kernstadt und eine im Stadtteil Zeppelinheim. Die Feuerwache in der Kernstadt ist ständig besetzt; ihr obliegt auch der Brandschutz für den Stadtteil Gravenbruch.

Die ständige Besetzung der Wache erfolgt über die neun hauptberuflichen und fünf nebenberuflichen Kräfte, die alle auch der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg angehören.

Die Feuerwehr ist dem Dezernat I angegliedert. Dezernent ist Bürgermeister Herbert Hunkel. Sie wird von dem Stadtbrandinspektor geleitet. Die innere Organisation und die Ausbildung der Stadtteilfeuerwehren obliegt dem jeweiligen Wehrführer.

Gefahrenschwerpunkte in Neu-Isenburg

Gefahrpunkte bilden Betriebe der Chemischen Industrie, Großdruckereien, große Hotels, zahlreiche Hochhäuser, ein großes innerstädtisches Einkaufszentrum, Altenwohn- und Pflegeheime sowie ein hohes Verkehrsaufkommen, insbesondere auch auf den umliegenden Autobahnen.

Im Westen durchquert die Main-Neckar-Bahn das Stadtgebiet. Der Neu-Isenburger Bahnhof ist einer der wenigen Terminalbahnhof für die Verladung von Fahrzeugen auf den Autoreisezug der Deutschen Bahn.

Überörtliches

 

Rot: Der Westkreis des Kreis Offenbach

Die Feuerwehr der Kernstadt ist zudem Feuerwehr für überörtliche Aufgaben für den Stützpunktbereich West des Kreises Offenbach, der sich aus den Städten Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach und Heusenstamm mit rund 140.000 Einwohnern, zahlreichen Gewerbebetrieben und einem Verkehrsflugplatz bildet.

Sie ist weiterhin für  Einsatzabschnitte auf der BAB 3 (von Kreuz Offenbach in Richtung Köln bis AS Frankfurt Süd und von Kreuz Offenbach in Richtung Würzburg bis AS Obertshausen), sowie auf der A 661 (von AS Dreieich in Richtung Frankfurt bis AS Taunusring und von AS Neu-Isenburg in Richtung Egelsbach bis AS Langen) zuständig.

Unterstützend wird sie auf besondere Anforderung zudem auf Einsatzabschnitten der BAB 5 und auf der BAB 3 weiter bis AS Hanau tätig.

Bei Grossschadensereignissen, Katastrophen und katastrophenähnlichen Zuständen stellt die Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg das Personal für den ELW 2 und für die Informations- und Kommunikationsgruppe des Kreises Offenbach. Letztere wird auch zur Dokumentation von größeren Einsätzen im gesamten Kreis Offenbach eingesetzt.

In Neu-Isenburg ist außerdem eines der Fahrzeuge des Strahlenspürtrupps des Landes Hessen stationiert. Das Aufgabenspektrum umfasst  die Schadsstoffmessung bei Großbränden gemeinsam mit dem Gefahrstoffmesszug des Kreises und die Einbindung in das Messkonzept Starkenburg.

Das Personal dieser Einheiten wird gesondert ausgebildet.

Haushalt

Als kommunale Einrichtungen werden die Feuerwehren von den Städten unterhalten. Diese müssen für die Unterkunft (Feuerwachen), die Anschaffung und Unterhaltung sämtlicher technischen Geräte, sowie Dienstkleidung und Ausbildung der Feuerwehren aufkommen.

Für das Jahr 2012 stellt die Stadt Neu-Isenburg im Rahmen des Budgets 450.000 EUR für laufende Unterhaltungskosten und 515.000 EUR für Investitionen zur Verfügung.

Die Gesamtausgaben für den Bereich Brandschutz, einschließlich der Personalkosten und Investitionen, liegen im Jahr 2012 bei rund 1,6 Millionen Euro. Dies entspricht rund 45 EUR pro Einwohner.

Einnahmen ca. 130.000,- €
Aufwendungen für Personal
(haupt- und nebenberuflich)
ca. 600.000,- €
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen ca. 450.000,- €
Aufwendungen für Investitionen ca. 515.000,- €