Chemieschutzanzug (CSA)

Der Chemieschutzanzug wird bei der Feuerwehr dann verwendet, wenn damit zu rechnen ist, dass Einsatzkräfte durch Chemikalien gefährdet sind. Das können Chemikalien in Produktionsstätten, oder die, die auf der Straße transportiert werden, sein.

Eine Gefährdung kann durch chemische Substanzen in der Atemluft entstehen und/oder durch Berührung mit der Haut.

Gleiches gilt für bakteriologische Substanzen.

Auch gegen radiologische Stoffe können geeignete Anzüge schützen. Der Träger ist hierbei durch eine unabhängige Atemluftversorgung mittels Atemluftflaschen von der Außenwelt abgeschirmt.

Die Einsatzzeit ist aufgrund der körperlichen und psychischen Belastung sowie dem begrenzten Atemluftvorrat auf 20 Minuten begrenzt. Da nicht alle CSA gleichermaßen vor allen Stoffen schützen, hält die Feuerwehr unterschiedliche Anzüge vor.

Welcher Anzug vor welchen Stoffen am besten schützt, geht aus der sogenannten Beständigkeitsliste hervor. Dies hat fachlich ausgebildetes Personal vor dem Einsatz zu ermitteln.

Auch die Einsatzkräfte, die unter CSA arbeiten benötigen eine Zusatzausbildung, da es hier einige besondere Einsatzgrundsätze zu beachten gibt.

 

© Roland Melzer